Überall dort wo sich Arbeiter*innen für ihre Belange organisieren, ergeben sich Möglichkeitsfenster für Arbeitskampfmaßnahmen bis hin zum Erzwingungsstreik. So kämpfen gegenwärtig etwa die Kolleg*innen der Töchterunternehmen vom Krankenhauskonzern Vivantes für eine Angleichung der Arbeitsbedingungen an den besseren Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen (TVöD). Auch in Niedersachsen stehen die Kolleg*innen des ÖPNV mitten in Tarifauseinandersetzungen und kämpfen etwa für eine Verkürzung der Arbeitszeit.
Als Sozialist*innen stehen wir nicht nur an der Seitenlinie von Arbeitskämpfen, sondern zielen darauf ab diese Seite an Seite mit unseren Kolleg*innen zu gewinnen. Dafür ist eine Verankerung in Betrieb und Gewerkschaft unerlässlich. Damit schaffen wir das Fundament für erfolgreiche Kämpfe einerseits, aber auch für weitergehende Forderungen als sie aktuell in Tarifauseinadersetzungen aufgestellt werden andererseits. Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung verbleiben wir dabei auch nicht bei rein ökonomistischen Forderungen – etwa nach Lohnsteigerungen, mehr Urlaubstagen und Arbeitszeitverkürzung – sondern wir verknüpfen die Kämpfe gegen Patriarchat, Rassismus, Nationalismus etc. mit den Auseinandersetzungen um unsere Arbeit.
Hierfür wird die Linksjugend [’solid] Niedersachsen: