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Aufstellung der Landesliste Niedersachsen zur Bundestagswahl

Der Landessprecher*innenrat der Linksjugend [’solid] Niedersachsen zur anstehenden Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl:

1. Wir wollen einen inhaltlichen und politischen Neuanfang für eine moderne, zur Beteiligung einladende LINKE: feministisch, antikapitalistisch, international, antimilitaristisch und sozialistisch.

2. Wir wollen Veränderung in der Landesgruppe, d.h. es muss unter den ersten vier Listenplätzen mindestens zwei neue Gesichter geben.

3. Wir wollen eine feministische LINKE, die das auch in Personalentscheidungen deutlich macht. Deshalb fordern wir dazu auf, eine Genossin auf den ersten Listenplatz zur Bundestagswahl zu wählen.

4. Wir wollen die Verjüngung der Mandatsträger*innen, d.h. mindestens eine Kandidat*in unter 35 Jahren auf den ersten vier Listenplätzen.

5. Diether Dehms Ignoranz gegenüber Menschen, die unter zwischenmenschlichen Diskriminierungsformen leiden, sein Hang zu unterkomplexen Verschwörungstheorien und seine viele Menschen irritierenden Gespächspartner*innen und Kontakte schaden dem Parteileben und unserer Glaubwürdigkeit. Deshalb lehnen wir seine erneute Kandidatur für den Bundestag ab – egal auf welchem Listenplatz.

 

Landessprecher*innenrat der Linksjugend Niedersachsen

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Arbeit und Rente Inlands-Politik Verband-Niedersachsen

Linksjugend [’solid] Niedersachsen: Auch der Kampf um die Rente gehört zum Klassenkampf

Linksjugend [’solid] Niedersachsen: Auch der Kampf um die Rente gehört zum Klassenkampf

In letzter Zeit beschäftigte die Politik mal wieder ein Thema, welches irgendwie immer vor den Wahlen kommt. Es geht um die Rente, welche mal wieder erhöht, aber irgendwie doch wieder gesenkt werden muss. Ein Thema, das junge Menschen momentan nicht zu beschäftigen hat, oder?

Das sehen wir anders. Was jetzt gerade passiert, ist ein signifikanter Eingriff in unsere Zukunft, denn es wird über zukünftige Renteneintrittsalter und die relative Rentenhöhe zum Lohn für die Arbeit diskutiert, die weiter gesenkt werden soll. Bei einem immer größeren Niedriglohnsektor und immer weiter steigenden Mieten und sonstige Ausgaben entspricht das nicht unserem Bild einer solidarischen Gesellschaft. Profitieren tut davon die große Ansammlung von Kapital unter der Kontrolle Weniger. So besitzt das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als alle anderen Menschen zusammen. Und diese Entwicklung hat sich immer weiter in die Richtung einer Akkumulation von sehr viel Kapital unter der Kontrolle Weniger bewegt. Eine weitere Kürzung der Rente beschleunigt diese Entwicklung. Sie erhöht den Konkurrenzdruck weiter und zwingt Menschen länger zu arbeiten, um genug Geld zum Leben zu haben.

Linksjugend Niedersachsen begrüßt Fördermitgliedschaft von Jutta Krellmann

Im Kampf für eine solidarische Gesellschaft und gegen eine immer ungerechtere Verteilung von Vermögen muss uns allen klar werden, dass das Aufstehen gegen geringe Löhne und gegen das Kaputtmachen der Rente auch von jungen Menschen kommen muss, denn es geht uns genauso an. Geringe Rentenzahlungen und unsichere, schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse werden früher oder später fast jeden treffen.

Die Linksjugend [`solid] Niedersachsen begrüßt die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann als neues Fördermitglied des Verbandes. Krellmann, die gewerkschafts- und arbeitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag ist, steht künftig den regionalen Basisgruppen der Linksjugend noch intensiver zur Seite: „Das kann gerne auch eine Veranstaltung sein. Die Bildung der Jugend zu diesen Themen ist mir ein Anliegen, denn junge Menschen wird es noch viel mehr betreffen als mich oder diejenigen, die die neuen Regelungen nun aushandeln.“

Der Landesspecher*innenrat der Linksjugend Niedersachsen ruft die Basisgruppen dazu auf, auch in diesem Kampf aktiv zu werden und Krellmann zu sich einzuladen. So sollen endlich auch wieder junge Menschen davon überzeugt werden, sich für gewerkschaftspolitische Forderungen zu engagieren.

Die Bewegung auf die Straße bringen

Doch nur mit Bildung ist es leider schlussendlich nicht getan. Wir müssen unserer Stimme auch Gehör verschaffen können. Denn die wahren Probleme in unserer Gesellschaft liegen darin, dass sie keine echte Gemeinschaft ist. Solange sich die Produktionsmittel in der Hand weniger befinden, wird sich dieses Bild nicht ändern. Doch das erreichen wir nicht, indem wir uns rassistischen Ressentiments zuwenden. Wir müssen uns vielmehr der wahren Ursachen annehmen, für eine gerechte Verteilung von Vermögen streiten, gegen rassistische Organisationen wie die AfD und Pegida und für ein deutlich besseres und besser finanziertes Bildungssystem einsetzen.

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Verband-Niedersachsen

Aktiv werden

Du willst mehr über uns erfahren und hast Lust mitzumachen?

Dann bist du hier richtig. Es gibt viele Möglichkeiten bei uns aktiv zu werden.

Basisgruppen: Da Politik machen gemeinsam vielmehr Spaß macht als allein und wir zusammen erfolgreicher sind und wirklich was bewegen können, gibt es in vielen Städte Basisgruppen von uns. Wir planen und unterstützen Aktionen vor Ort und organisieren Seminare und Veranstaltungen. Dabei nutzen wir als Landesverband auch die Erfahrungen und Materialien aus anderen Gruppen, um nicht überall das Rad neu erfinden zu müssen. Schreibe uns einfach eine Email, da erfährst welche Basisgruppe in deiner Nähe ist. Wir freuen uns immer über neue Leute.

Bundesweit: Auf Landes- und Bundesebene organisieren wir immer wieder Camps, Seminare und Workshops, um gemeinsam über wichtige politische Frage zu diskutieren und um uns zu vernetzen. Außerdem gibt es die Möglichkeit in bundesweiten Arbeitskreisen zu Themen wie Feminismus, Krise und Frieden zu arbeiten.

Um einen ersten Eindruck von unserem Verband zu bekommen, kannst du hier Mitglied werden unser Infomaterial und unseren Newsletter bestellen. Wir hoffen, dich bald in einer Basisgruppe oder bei einem bundesweiten Treffen kennenzulernen.

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Inlands-Politik Stellungnahmen Verband-Niedersachsen

SPD. Niedersachsen. Geht das klar?

 

Bild Quelle : www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/slogan114_v-contentxl.jpg

Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, seines Zeichens der ruhmreichen Partei
des Arbeiter*innenverrates entstammend, hat grade wieder einmal ein Meisterstück sozialer Politik
hervorgebracht. Ganze 46.000€ hat er in die Hand genommen, aus dem Haushalt des Landes, um
das Image des Bundeslandes mal so richtig aufzuwerten. Für diese 46.000€ hat sich wohl eine PRAgentur so richtig ins Zeug gelegt. Herausgekommen ist eine Kampagne, wie sie durchdachter
nicht sein könnte. Zukünftig wirbt Niedersachsen also mit „Niedersachsen. Klar.“
Da die neue Kampagne der SPD Niedersachsen von niemanden wahrgenommen wird, nicht mal
von den eigenen Parteimitgliedern, überlegte sich die Linksjugend [‘solid] Niedersachsen, was man
nicht alles mit dem Geld hätte sinnvolles anfangen können:
1. Die Ausstattung einer Schule mit digitalem Unterrichtsmaterial.
2. Ein Aussteigerprogramm für Rechtsextreme.
3. Alte Schulbücher durch neuere ersetzen und diese auch zum kostenlosen Verleih anbieten.
4. Kostenlose Workshops für Jugendliche in der antirassistischen Bildungsarbeit.
5. Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in einer Geflüchtetenunterkunft.
Und nun seid ihr gefragt. Was würdet ihr euch von den fünf Möglichkeiten aussuchen?
Egal für was ihr euch entscheidet, es ist alles sinnvoller als diese Kampagne.
Hiermit ist klar, deutlich geworden, dass der Herr ‘‘Ministerpräsident‘‘ Weil zu nichts taugt, wer so
verschwenderisch mit Geld umgeht hat in der Bundes- und Landesregierung nichts zu suchen.
Die Prioritätensetzung ist alles andere als Sozial wie man hier wieder einmal feststellen kann. Die
Sozialdemokratie, die sich vom Korsett des Kapitalismus so einschnüren lies, hat sich offenbar so
lange Inhalte auspumpen lassen, bis das Korsett nicht mal mehr die Haut berührte. Reformistische
Politik wird am Ende immer dazu führen, dass keine wesentlichen Verbesserungen im Interesse der
Mehrheit der Bevölkerung gemacht werden. Deshalb ist es wichtig Außerparlamentarische
Opposition zur Neoliberalen Politik , die Reformisten von der LINKEN, der SPD und den Grünen
in Regierungen so machen, aufzubauen. Lasst uns das gemeinsam angehen.
Mit solidarischen Grüßen
der Landessprecher*Innenrat der Linksjugend [‘solid] Niedersachsen
Tobias Giebert Landessprecher
Natig Mammadov Landessprecher
Fati O. Landessprecherin