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Amazon: Tarifvertrag statt FFP2-Masken Verbot!

Amazon: Tarifvertrag statt FFP2-Masken Verbot!

 

Hintergrund: Es ist bekannt geworden, dass im niedersächsischen Standort des Online-Händlers Amazon, ein Verbot von FFP2-Masken für die Beschäftigten ausgesprochen wurde. Parallel begann im Handel die Tarifrunde und in zahlreichen Amazon-Standorten in Deutschland wurde die Arbeit unter dem Motto „Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen, Gesundheit schützen!“ niedergelegt.

Dazu Felix Mönkemeyer, Landesvorsitzender der niedersächsischen Linksjugend: „Amazon verweigert seinen Beschäftigten weiterhin einen guten Tarifvertrag. Die Forderungen der Gewerkschaft ver.di in der aktuellen Tarifrunde sind wichtig und absolut notwendig. Statt Mogelpackungen muss es einen Mindestlohn von 12,50 Euro geben. Die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon haben es verdient!“

„Das FFP2-Masken Verbot zeigt wiederum, wie locker in Zeiten der Pandemie doch mit der Wirtschaft umgegangen wird. Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht und sind in der Verantwortung die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu schützen! Es darf keine Sonder-Regeln für Amazon geben. Hier muss ein konsequenter und verbindlicher Gesundheitsschutz durchgesetzt werden“, so Mönkemeyer weiter.